Goji Beeren
April 7, 2010 by admin
Filed under Rohkost Tipps
Ursprünglich unidentifiziert verhelfen Goji Beeren schon seit tausenden von Jahren tibetanischen
Mönchen zu höherer Gesundheit und längerer Lebensdauer.
Ihr heutiges Hauptanbaugebiet ist die Provinz Ning Xia, 90 – 300 Meter über dem Meeresspiegel in Nordwestchina. Maßgeblich verantwortlich für den guten Ruf und die gesundheits- fördernde Wirksamkeit der Goji Beere, sind die in ungewöhnlicher Bandbreite enthaltenen Vitamine und Spurenelemente und nicht zuletzt ein sehr hoher Anteil an Antioxidantien. 21 Spurenmineralien, Vitamin A, B-1, B-2, C und E, Eisen, Betakarotin, Polysaccharide, und 18 Aminosäuren, kann die Goji Beere in beträchtlichem Maße vorweisen und geht im Rennen mit anderen Früchten und Gemüsearten als Sieger durch das Ziel.
Die Goji Beere kann in allen erdenklichen Arten zubereitet und verzehrt werden, wie zum Beispiel Müslis, Smoothies und natürlich auch selbstgemachten rohen Schokoladen Pralinen, sie stellt eine sinnvolle Ergänzung zu einer gesunden Ernährung und Lebensweise dar. Eine kleine Handvoll jeden Tag reicht aus. Wer sich bewusst ernährt und noch mehr für seine Gesundheit tun will, sollte auf die tibetanische Goji Beere nicht verzichten.
Geschichte der Goji Beeren
Die Goji Beeren haben ihren Ursprung in Asien. Sie wachsen am Bocksdorn-Busch. Dessen Verbreitungsgebiet liegt zwischen Südosteuropa bis hin nach China. Allerdings wächst die Pflanze auch wild in der Inneren Mongolei und im Nordwesten Chinas. Geerntet werden können die Früchte im Sommer und im Herbst. Getrocknet werden die Früchte an der Sonne, und zwar solange bis die Früchte aussehen wie Rosinen.
Sie gelten dort als eine leckere Abwechslung und ist dazu noch reich an positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Die korallenroten Goji Beere soll insbesondere die Vitalität unterstützen. Es gibt mehrere Studien, bei denen festgestellt wurde, dass Goji Beeren tatsächlich mit zahlreichen Inhaltsstoffen gesegnet sind, denen eine vorbeugende und heilende Wirkung zugesprochen wird.
Die Geschichte der Verbreitung der Goji Beeren beginnt im Alten China. Schon dort kannte man ihre gesundheitsfördernde Wirkung. Vielfältig eingesetzt wurde die Goji Beere beispielsweise von den Ärzten der Ming-Dynastie. Diese sprachen den Goji Beeren eine lebensverlängernde Wirkung zu. Aber auch in Tibet war die Goji Beere schon früh ein wichtiges Heil- und Nahrungsmittel. Ihr zu Ehren feiert man noch heute ein großes Fest. In Europa war die Wirkung der Goji Beeren lange Zeit unbekannt. Es waren Hollywood-Stars, die die Goji-Beeren schließlich auch in der westlichen Welt populär machten. Vitalität und Schönheit – das wurde mit diesen Früchten plötzlich verbunden. Wie auch bei anderen Dingen, so wollen die Menschen das, was Hollywood-Stars gut finden auch haben. Daher kam es, dass Nordamerika und Australien und Neuseeland bald ein vermehrtes Interesse an den Früchten des Bocksdorn-Busch zeigten. Und auch die Wissenschaft beschäftigte sich plötzlich mit der Goji-Beere. Nachdem es einige Buchveröffentlichungen über die Wirkweie der Goji Beeren gab, überrollte die Goji-Welle schließlich auch Europa. Heute stellt die Lebensmittelindustrie zahlreiche Produkte auf Basis der Goji Beeren her, unter andrem Müsli, Saft und Schokolade.
Mineralstoffe
April 2, 2008 by admin
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Calcium
Denkt man an Mineralien wie zum Beispiel Calcium so denkt man wahrscheinlich als erstes an Milch als den besten Lieferanten. Es gibt allerdings viel reichhaltigere pflanzliche Calcium Lieferanten als Milch. Allein in Sesamsamen steckt mehr als die fünffache Menge an Calcium. In Mohn sogar mehr als das sechszehn mal soviel. Calcium wird optimal vom Körper aufgenommen wenn er mit genügend Vitamin D versorgt ist. Calcium ist zudem wichtig für die Knochen und macht sorgt für Festigkeit und Stabilität. Es wird zudem in den Knochen gespeichert und aus dieser Quelle an den Körper abgegeben wenn irgendwo Mangel besteht. Besonders junge Frauen, Schwangere und Stillende sowie Senioren sollten auf eine ausreichende Calciumzufuhr von mindestens 1000mg achten. Auch sollte man bei der Aufnahme von Lebensmitteln mit viel Calcium auf die Zufuhr von zuviel Speisesalz, Kaffee und Alkohol als auch Eiweiß verzichten, dies fördert die Eiweißausscheidung erheblich.
Die wichtigsten Calcium Lieferanten im Überblick:
Samen:
100g Mohn ca. 2500 mg
100g Sesam ca. 800 mg
100g Haselnüsse ca. 240 mg
Gemüse:
100g Brennnesseln ca. 350 mg
100g Petersilie ca. 200 mg
100g Löwenzahn ca. 160 mg
Milch liefert im Vergleich dazu nur 100-150 mg, nur Schnitt- und Weichkäse enthalten dagegen durchaus mehr Calcium als Milch, jedoch vergleichsweise die Hälfte weniger als zum Beispiel Mohn.
Kalium
Eine gute Quelle für Kalium sind Fenchel, Spinat, Grünkohl, Bambussprossen, Bananen, Petersilie, Rosenkohl, Brokkoli, Mangold, rote Beete, Melonen und Brennnesseln. Der Tagesbedarf an Kalium liegt bei ca. 2g. Kalium ist ein wichtiges Mineral für den Elektrolythaushalt aller Zellen. Es ist zudem für das Wachstum von Zellmasse und körpereigenem Eiweiß zuständig. Gerade Menschen die im Bereich Kraftsport und Fitness aktiv sind sollten auf einen ausreichende Kalium-Versorgung acht geben. Kalium sorgt mit dafür das wir genügend Ausdauer und Kraft haben. Neben diesen sportlichen Aspekten und der Muskelarbeit ist es mitverantwortlich für die Aktivierung von Enzymen und hält somit unseren Stoffwechsel in Takt. Der Tagesbedarf liegt bei ca. 2g Kalium.
Magnesium
Magnesium verringert die Kalkablagerung von Calcium in den Blutgefäßen . Es ist wichtig für die Funktion des Nervensystems und somit wichtig wenn man ständig unter Stress steht, darüber hinaus ist Magnesium ein Baustein für Enzyme. Magnesium ist am meisten enthalten in vor allem in höchster Form in rohem Kakao, Avocados, Nüsse, Samen, Bananen, Papayas, Himbeeren und auch Mais. Eine ausreichende Magnesium- Zufuhr gilt als besonders wichtig für Sportler und für Menschen die ein paar Kilos abnehmen möchten, da die Fett Ablösung beschleunigt wird. Genügend Magnesium verhindert zudem Müdigkeit, Kopfschmerzen und sorgt für einen gesunden Herzmuskel. Magnesium ist an der Aktivierung von ca. 300 Enzymen beteiligt. Der Tagesbedarf liegt bei ca. 300 -400 mg.


